Schwerzkoer Mühle

Das Tal der Dorche zählt zu den beliebtesten Wandergebieten im Naturpark Schlaubetal.

Neuzelle, mit der barocken Klosteranlage-einzigartig in Mitteleuropa, bildet das Herzstück der Region. Nach dem Kulturgenuss empfiehlt sich die herrliche Natur des Dorchetals.
Die Dorche, einst Lebensader des Klosters Neuzelle, betrieb insgesamt 6 Mühlen. Erhalten blieb bis heute davon lediglich die Schwerzkoer Mühle. Vom Kantopp zieht sie durch Wälder, Wiesen und eiszeitliche Rinnen ihre Bahn und plätschert über das neu rekonstruierte Mühlenrad.
Mit viel Liebe und Engagement konnte die Gemeinde Schwerzko seit den 90iger Jahren das Anwesen rekonstruieren.

 Fast zeitgleich entstanden das Wohnhaus mit dem originalen Antriebsraum, der Königswelle und dem oberschlächtigem Wasserrad. Von der seit 1420 in Betrieb befindlichen Mahlmühle, welche bis etwa 1920 funktionierte, ist nichts mehr vorhanden.

In diesen Räumen befindet sich die „Gute Stube“, zwei historisch gestaltete Gasträume. Im Verbund saniert wurde das historische Sägewerk aus der Zeit um 1900.

Im Juni 2000 pachtete Familie Lang das technische Denkmal, um es als Ausflugsziel und für die Vermarktung regionaler Produkte zu nutzen. Unter dem Motto „Kultur und Natur“ zieht es inzwischen die Touristen aus nah und fern in das Tal der Dorche, um dessen Schönheiten zu bewundern.

Das eiszeitlich geprägte Bachtal wartet mit seltenen Flora und Fauna auf. So können Sie z.B. blühenden Orchideen, dem Eisvogel und dem Bieber begegnen. Nach einem ausgiebigen Spaziergang rund um den Dorchesee oder einer Wanderung entlang der Dorche kehrt man gern an der Schwerzkoer Mühle ein.

 Dann läßt man sich den selbstgebackenen Blechkuchen oder die Forelle schmecken. Für Individualisten ein Geheimtipp - für Bus- und Wandergruppen der ideale Ort um die barocke Vielfalt von Neuzelle zu verarbeiten.


In dem 2003 rekonstruierten Stallgebäude des Mühlenhofes entstanden ein „Mühlenladen“ sowie die „Mühlenklause“ im historischen Ambiente